Digitalisierungsprojekt der Baltischen Historischen Kommission
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Selich, Johann

Ritterbruder des Deutschen Ordens und Schwertbruder


† im Heiligen Land vor 1253

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1233 Schwertbruder, Befehlshaber in der Schlacht auf dem Domberg von Reval gegen die Truppen des päpstlichen Legaten Balduin von Alna, nahm den Meister des Ordens Volkwin gefangen. 1233/34 wegen Häresie von Balduin von Alna exkommuniziert, ohne Wirkung. 1236 Gesandter im Auftrag des Meisters Volkwin nach Marburg, um die Inkorporation des Schwertbrüderordens in den Deutschen Orden zu verhandeln. Forderte die Sonderrechte für die Schwertbrüder im Falle der Vereinigung. Ende 1236 kehrte nach Livland zurück. 1237 Übertritt in den Deutschen Orden. Im Juli 1244 Kastellan von Montfort im Heiligen Land, in Akkon nachweisbar. Nach 1244 und vor 1253 Oberster Marschall des Deutschen Ordens, wahrscheinlich schon nach der verlustreichen Schlacht von La Forbie nördlich von Gaza (Oktober 1244). Vor 1253 gestorben im Heiligen Land .

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Nachweise:

Strehlke, Tabulae, Nr. 98-99; Heldrungen Bericht, SRP V, S. 169; Hildebrand, Livonica, S. 47, Nr. 21 § 40; Brandis, Mon. Liv. Ant. III, S. 116-17

Bibliographie:

Arbusow, Geschlechter, Nr. 388 (578); Benninghoven, Schwertbrüder, S. 440-42, Nr. 41; Fenske/Militzer, Ritterbrüder, S. 595-96, Nr. 804

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